Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Der Mensch begibt sich beim Tauchen freiwillig

in eine Umgebung, die nicht seinem

physiologischem  Lebensraum entspricht!

Die variierenden Druckveränderungen beim Tauchen wirken sich wesentlich auf die luftgefüllten Körperhöhlen und Atemgase aus. Damit wird verständlich, daß 80 % aller Unfall- und Krankheitsgeschehen  beim Tauchen in das HNO-Gebiet fallen.

Für den Sporttaucher existieren keine rechtlich verbindlichen Vorschriften zur ärztlichen Beurteilung seiner physischen Konstitution, wie dies bei Berufstauchern der Fall ist.

Nur versicherungsrechtliche Gründe und die Tatsache, dass die meisten Tauchbasen ein aktuelles ärztliches Attest vor Aufnahme der Tauchaktivität verlangen, üben Druck auf den einzelnen Taucher aus, seine körperlichen Voraussetzung  zum Tauchen regelmäßig untersuchen zu lassen.

Basierend auf arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen hat daher die Gesellschaft für Tauch-und Überdruckmedizin  e. V. (GTÜM) Untersuchungsempfehlungen für die Beurteilung von Sporttauchern erarbeitet.

 

Die vorgeschlagenen Untersuchungen umfassen neben der Erhebung der allgemeinen und speziellen Krankheitsvorgeschichte,

 

die körperliche Untersuchung

die Otoskopie,

das Ruhe-EKG,

und Spirometrie.

 

Diese werden bei unauffälligen Befunden nach Ablauf von  2 Jahren ab einem Alter von 40 Jahren jährlich wiederholt.

Ein Röntgen des Thorax,  sowie ein Belastungs- EKG sind ab dem 40. Lebensjahrerforderlich.

Bei speziellen Problemen ist eine fachärztliche Abklärung erforderlich.

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